Erfahren Sie mehr über die Kraft der Edelsteine und Ihre Wirkung auf Körper, Geist und Seele!
Hinweis!!! Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass die Wirkung von Edelsteinen und Heilsteinen, Mineralien und Kristallen, wissenschaftlich nicht nachweisbar oder medizinisch anerkannt ist. Sie ersetzt nicht einen aerztlichen Rat oder aerztliche Hilfe. Alle Angaben auf unseren Internetseiten ist unsere Meinung und stellt keine Anleitung zu einer Therapie oder Diagnose im aerztlichen Sinn dar!!!
Viele Menschen glauben an die Heilkraft der Edelsteine. Wie Überlieferungen der Naturvölker und historische Zeugnisse berichten, begleitet die Steinheilkunde die Menschheit schon seit ihren Anfängen. Wie jeder andere Gegenstand nehmen die Steine ständig Energie auf (Licht und Wärme) und geben Sie wieder ab.
Sie werden entweder in der Hosentasche oder als Schmuck getragen. Auch durch „Auflegen“ auf bestimmte Körperstellen sollen die, den einzelnen Edelsteinen zugeschriebenen Schwingungen, Körper und Geist zu einer harmonischen Einheit zusammenfügen, wodurch das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden soll.
Sie eignen sich als begleitende Therapieform bei chronischen Schmerzzuständen, Unruhegefühlen, Angstzuständen und Verspannungen.
Wir stellen Ihnen hier einige der bekanntesten Edelsteine und deren zugeschriebnen Wirkung auf Körper, Geist und Seele vor:
Amethyst
Name: Der Amethyst hat seinen Namen durch seine ernüchternde Wirkung erhalten (griech.amethyein= vor Trunkenheit bewahren)
Heilwirkung: Der Amethyst fördert Nüchternheit, Konzentrationsfähigkeit und geistige Wachheit. Er hilft, Erfahrungen und Wahrnehmungen geistig zu verarbeiten und, unter das Kopfkissen gelegt, das nächtliche Traumgeschehen zu klären. Der Amethyst wirkt langfristig beruhigend und fördert den inneren Frieden. Er lindert Schmerzen, Schwellungen und Verspannungen und hilft bei Erkrankungen der Atemwege, Lunge, Haut und Nerven.
Vorkommen: Australien, Südbrasilien (Rio Grande do Sul), Uruguay, Mexiko, Namibia und Sambia
Amazonit
Name: Der Name wurde abgewandelt vom "Amazonenstein" oder "Amazonasstein", einem grünen Mineral, dem Alexander von Humboldt bei Indianern am Rio Negro begegnete. Es handelte sich dabei zwar um Nephrit, dennoch wurde der Name schon bald auf den grünen Feldspat übertragen.
Heilwirkung: Amazonit wirkt ausgleichend und beruhigend bei extremen Stimmungsschwankungen. Er harmonisiert Intuition und Verstand und löst Widersprüche, Konflikte sowie das Gefühl der Zerrissenheit. Er lindert Kummer und Schmerz und stärkt somit das physische Nervensystem.
Vorkommen: Rußland, Namibia, Mosambik, Madagaskar, Brasilien und Norwegen
Apatit
Name: Apatit bedeutet "Täuscher" (griech.apato= täuschen). Das Mineral erhielt diesen Namen 1786 durch Abraham Gottlob Werner, da Apatit aufgrund seiner "täuschenden Ähnlichkeit" in der Vergangenheit oft mit anderen Mineralien (Beryll, Calcit)verwechselt wurde.
Heilwirkung: Als Phospat bringt Apatit Offenheit und Kontaktfreudigkeit, durch seine hexagonale Struktur Motivation, Antrieb und Zielstrebigkeit. Er fördert so Dynamik und Abwechslung im Leben. Das Fluor im Apatit fördert geistige Flexibilität und Selbstüberwindung, Calcium harmonisiert die Geschwindigkeit geistiger Entwicklung. Körperlich mobilisiert er die Energiereserven und fördert die Neubildung von Zellen, Knorpeln und Knochen.
Vorkommen: Brasilien, Kanada und Russland
Aquamarin
Name: Der Name Aquamarin bedeutet "Meerwasser" (lat./ital. aqua marina) und bezieht sich auf die Farbe des Minerals.
Heilwirkung: Aquamarin fördert Ausdauer und Durchhaltevermögen. In allen Tätigkeiten schenkt er Weitblick und Voraussicht. Er macht zielstrebig und fördert das geistige und körperliche Wachstum.Desweitern hilft er bei Heuschnupfen und fördert die Sehkraft.
Vorkommen: Brasilien (Minas Gerais), Pakistan (Himalaya), Afghanistan, Indien, Sri Lanka, Sambia, Malawi und Mosambik.
Aventurin
Name: Der Name Aventurin (eigentlich: Aventurinquarz) leitet sich von ital."a ventura" = "aufs Geratewohl" ab, womit die willkürlich im Quarz eingelagerten Mineralschüppchen gemeint sind. Ursprünglich soll der Name von dem in Italien erfundenen "Glasfluss" herrühren, geschmolzenes Glas, in welches aufs Geratewohl Kupferspäne eingestreut wurden.
Heilwirkung: Aventurin fördert die Selbstbestimmung und Individualität und regt dazu an, die eigenen Träume zu verwirklichen. Er hilft Sorgen loszulassen und ist daher auch als "Einschlafstein" bekannt. Aventurin regt den Fettabbau an, lindert Schmerzen, Entzündungen, Ausschläge und Allergien.
Vorkommen: Brasilien (Minas Gerais), Indien, Simbabwe und Russland
Bergkristall
Name: Der Name geht auf griech. "krystallos" = "Eis" zurück, da Bergkristall nach antiker Vorstellung eine Art tiefgefrorenes Eis war, das nicht mehr auftauen konnte.
Heilwirkung: Der Bergkristall vermittelt eine klare Wahrnehmung und einen guten Riecher. Er gibt Energie, vitalisiert und belebt gefühllose oder energetisch unterversorgte Regionen, ist aber gleichzeitig kühlend, wirkt fiebersenkend und lässt heiße Schwellungen schwinden.
Vorkommen: Brasilien, Arkansas/USA, Madagaskar, Mexiko, Indien und Russland
Calcit
Name: Calcit leitet sich vom Kalkstein ab (griech. "chalix" = "kleiner Stein, Kalk, lat.calx) welcher monomineralisch aus Calcit besteht.
Heilwirkung: Calcit beschleunigt geistige Entwicklungen. Er stärkt Tatkraft und Gedächtnis und fördert so den Wachstum, das Immunsystem, die Blutgerinnung und die Heilung von Gewebe und Knochen.
Vorkommen: Brasilien, USA und Mexiko
Chalcedon
Name: Der Name Chalcedon geht auf die griechische Stadt Kalchedon am Bosporus oder auf Karthago (Karchedon) zurück.
Heilwirkung: Chalcedon bewirken generell Leichtigkeit, Offenheit, Verständnis und Kontaktfreudigkeit. Sie verbessern die Fähigkeit zu kommunizieren, regen den Fluß der Körperflüssigkeiten an und helfen so Wassereinlagerungen im Gewebe abzubauen, sowie das Immunsystem zu stärken.
Vorkommen: Namibia, Türkei, Südafrika, Indien, Mosambik, Brasilien und Russland
Chrysoberyll
Name: Chrysoberyll bedeutet "Goldberyll" (grisch. "chrysos"= Gold)
Heilwirkung: Er stärkt Aufrichtigkeit, Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung, strategisches Denken und Organisationstalent. Chrysoberyll hilft, Ängste, eklemmungen und Alpträume zu überwinden und ermöglicht, das Notwendige zu tun, ohne von Gefühlen und Stimmungen beeindruckt zu sein. Er fördert den Willen gesund zu werden und regt dadurch die Selbstheilungskräfte an.
Vorkommen: Brasilien, Madagaskar, Rußland, Tansania, Burma und Sri Lanka
Chrysokoll
Name: Chrysokoll bedeutet "Goldleim". (griech. "chrysos" = "Gold", "Kolla" = "Leim")
Heilwirkung: Er hilft in alles Situationen einen klaren Kopf zu bewahren. Durch ihn werden jene geistigen Muster bewusst, wo normalerweise auf äußere Reize rein mechanische, schablonenhafte Reaktionen folgen. Chrysokoll wirkt fiebersenkend, entspannend und krampflösend. Er hilft bei Infektionen, Entzündungen und Halsbeschwerden, wirkt kühlend und blutdrucksenkend.
Vorkommen: Arizona, Nevada/USA, Peru und Elba
Chrysopras
Name: Der Name Chrysopras bedeuet "Goldlauch" (griech. "chrysos" = "Gold", "prason" = "Lauch")
Heilwirkung: Er schenkt Vertrauen und Geborgenheit in sich selbst. Belastende Bilder und Erinnerungen können durch ihn besser verarbeitet und negative Geisteshaltung aufgelöst werden.Chrysopras fördert die Entgiftung und Entschlackung. Er lindert viele Hautkrankheiten.
Vorkommen: Marlborough, Queensland, Australien und Brasilien.
Citrin
Name: Der Name Citrin bezieht sich auf die zitronengelbe Farbe und wurde 1546 durch Georgius Agricola eindeutig diesem Mineral zugeordnet
Heilwirkung: Citrin stärkt die Selbstsicherheit und den Lebensmut. Er macht dynamisch, extrovertiert und aktiv. Citrin hellt die Stimmung auf und hilft damit auch bei Depressionen. Er wirkt anregend und erwärmend bei Kälteempfindlichkeit, stärkt die Nerven und fördert die Funktion von Magen, Milz und Bauchspeicheldrüse. Dadurch wird auch die körperliche Verdauung angeregt.
Vorkommen: Brasilien, Sambia, Madagaskar und Russland
Dumotierit
Name: Er wurde 1881 von dem französischen Geologen Ferdinand Gonnard zu Ehren des französischen Paläontologen Eugene Dumortierit benannt.
Heilwirkung: Dumotierit hilft, das Leben leichter zu nehmen. In schwierigen Lebenssituationen gibt er Mut und Zuversicht, so dass man stets eine positive Lebenseinstellung bewahren kann. Er macht leicht und beschwingt, fördert Harmonie und Vertrauen, hilft bei Paranoia und löst Ängste auf. Er wird schon seit Jahren erfolgreich zur Unterstützung von Suchttherapien eingesetzt. Dumortierit hilft bei Erkrankungen der Nerven und des Nervensystems. Er lindert nervöse Kopfschmerzen und verbessert die Wahrnehmung bei akuten Wahrnehmungsstörungen. Er entspannt und beruhigt und lindert Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und Durchfall.
Vorkommen: Südafrika, Namibia, Mosambik und Madagaskar.
Epidot
Name: Epidot bedeutet "Zugabe" (griech. "epidosis")
Heilwirkung: Epidot stärkt die geistige, seelische und körperliche Regeneration. Er hilft die eigenen Bilder von Glück und Erfüllung zu beleben und gibt die Geduld, die Verwirklichung dieser Wünsche zu betreiben. Epidot fördert die Leistungsfähigkeit und beschleunigt die Erholung nach schweren Krankheiten. Er stabilisiert das Immunsystem und regt die Lebertätigkeit und Verdauung an.
Vorkommen: Österreich, Norwegen, Madagaskar, Pakistan, Peru, Kanada und USA
Feueropal
Name: Der Name Feueropal entstand aufgrund seiner feurigen orange-roten Farbe.(altindisch "upala"= Edelstein")
Heilwirkung: Feueropal macht impulsiv und spontan, facht schnell das Feuer der Begeisterung an und animiert dazu, Ideen und Beschlüsse sofort umzusetzen. Er muntert auf, macht fröhlich und vergnügt, befreit die Emotionen und fördert die Freude an der Sexualität. Feueropal regt die Hormonproduktion der Nebennieren und Geschlechtsorganen an.
Vorkommen: Mexiko, Oregon/USA, Türkei, Kasachstan und Ukraine.
Hämatit
Name: Hämatit bedeutet "Blutstein". (grich. "haemateios" = "blutig")
Heilwirkung: Hämatit spendet Kraft, Vitalität und Lebendigkeit. Er fördert die Eisenaufnahme im Darm, die Bildung roter Blutkörperchen und die Sauerstoffversorgung der Zellen.
Vorkommen: Rußland, Brasilien und USA, etc.
Karneol
Name: Der Karneol trägt seinen Namen aufgrund seiner Farbe. Es ist nicht sicher, ob sich der Name vom lat. "cornum"="Kornelkirsche" oder carneolus"="fleischfarben" ableitet.
Heilwirkung: Er vermittelt Standfestigkeit, Idealismus und Gemeinschaftssinn. Karneol fördert Mut, Tatkraft und gute Laune. Er wirkt erwärmend und regt den Stoffwechsel. Kreislauf und Durchblutung an, fördert die Aufnahme von Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen im Dünndarm und verbessert so die Blutqualität.
Vorkommen: Uruguay, Botswana und Indien
Lapislazuli
Name: Lapis lazuli bedeutet "blauer Stein"
Heilwirkung: Er hilft einengende Verhaltensmuster, insbesondere die Neigung zu Zurückhaltung und Kompromissen, aufzulösen. Im Halsbereich getragen erleichtert er, Kritik anzunehmen sowie selbst unangenehmes zur Sprache zu bringen, um einmal alles los zu werden. Lapislazuli ist besonders hilfreich bei Heiserkeit, Schluckbeschwerden und Erkältungskrankheiten. Er wirkt Blutdrucksenkend.
Vorkommen: Sar-e-Sang, Badakshan/Afghanistan, Chile und GUS
Magnesit
Name: Der Magnesit (lat. "magnes") trägt seinen Namen nach der thessalischen Landschaft Magnesia
Heilwirkung: Magnesit vermittelt Entspannung und Gelassenheit. Er fördert Selbstliebe und Selbstbejahung, gleichzeitig jedoch Hingabe und Geduld und vor allem die Fähigkeit hinzuhören. Er fördert den Magnesiumstoffwechsel und wirkt dadurch entgiftend, krampflösend und hilft bei Migräne, Kopfschmerzen und Krämpfen innerer Organe.
Vorkommen: Polen, Simbabwe, USA, Österreich, Rußland, China und Brasilien
Mondstein
Name: Er erhielt seinen Namen Ende des 18. Jahrhunderts aufgrund seines kühlen weiß-blauen Lichtscheins.
Heilwirkung: Mondstein fördert Intuition und Einfühlungsvermögen. Er verbessert die Traumerinnerung, die Lichtwahrnehmung und bringt Gefühlstiefe.
Vorkommen: Sri Lanka und Indien
Onyx
Name: Onyx bedeutet "Fingernagel" (griech. "onyx"="Nagel")
Heilwirkung: Onyx fördert das Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Er macht extrovertiert, nüchtern und realistisch und schult das logisch-analytische Denken. Er fördert die Funktion motorischer und sensorischer Nerven und hilft damit auch bei Sehschwäche. Wie alle Chalcedone stärkt er das Immunsystem.
Vorkommen: Indien und Arabien
Peridot
Name: Die genaue Herkunft des Namens ist bis heute ungeklärt. Er war schon im ausgehenden Mittelalter ein französisches Synonym für den gelbgrünen Chrysolith (griech. "chrysos lithos"="Goldstein")
Heilwirkung: Peridot fördert Tatkraft, Lernvermögen, Initiative und hilft, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Er löst aufgestauten Ärger, Trauer und Wut und räumt Belastungen durch Selbstvorwürfe und Schuldgefühle auf. Peridot regt durch seinen Nickelgehalt intensive Entgiftungsprozesse und die Tätigkeit von Leber und Galle an.
Vorkommen: Norwegen, Arizona/USA, Ägypten, Pakistan, Burma und China
Rauchquarz
Name: Der Name entstand durch seine braune Farbe
Heilwirkung: Als Stein mit großer innerer Spannung wirkt Rauchquarz gerade spannungslösend. Er ist ein "Anti-Streß-Stein". Rauchquarz erhöht die Belastbarkeit und hilft, Widerstände zu überwinden. Er lindert Schmerzen und löst Krämpfe. Stärkt die Nerven und ist besonders hilfreich bei Rückenbeschwerden.
Vorkommen: Brasilien, Madagaskar, Rußland, Pakistan und Schweiz.
Rosenquarz
Name: Er trägt seinen Namen seit ca. 1800 nach seiner Farbe (rosenroter Quarz)
Heilwirkung: Der Rosenquarz steigert Empfindsamkeit, Einfühlungsvermögen, Herzenskraft und Romantik. Er besänftigt das Gemüt, macht jedoch keineswegs nachgiebig, sondern verdeutlicht die eigenen Bedürfnisse und verstärkt den Drang, sie zu erfüllen. Er harmonisiert den Herzrhythmus und stärkt das Herz.
Vorkommen: Brasilien, Namibia und Madagaskar
Die Beschreibungstexte wurden in Stichpunkten folgender Quelle entnommen:
-Lexikon der Heilsteine- von Michael Gienger, 7.Auflage 2006, Verlag Neue Erde GmbH 2000, ISBN: 3-89060-032-8
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